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Loxone Tree Produktneuheiten 2026 fuer kabelgebundene Smart Home Projekte

Loxone Tree wächst: neue Produkte für Klima, Modbus und Garagentore

Loxone hat am 3. Juni 2026 drei neue Tree-Produkte vorgestellt: AC Control Tree, Modbus Tree und Hörmann Tree. Das klingt zunächst nach einer Erweiterung für Installateure, ist aber auch für Bauherren und Smart-Home-Kunden relevant. Denn alle drei Produkte lösen typische Schnittstellenfragen im Gebäude: Klimageräte sollen energieeffizient geregelt werden, Wärmepumpen und Zähler sollen sauber in die Automation, und Garagentore sollen nicht nur per Taster laufen, sondern mit Status, Alarm und Szenen zusammenspielen.

Was ist neu?

Die wichtigste Nachricht: Produkte, die bisher vor allem als Air-Varianten bekannt waren, gibt es nun auch kabelgebunden für Loxone Tree. Konkret nennt Loxone AC Control Tree, Modbus Tree und Hörmann Tree. Für Neubau, Kernsanierung und hochwertige Gewerbeprojekte ist das spannend, weil Tree in vielen Installationen die robustere und planbarere Kommunikationsart ist.

Die passenden Shop-Produkte sind inzwischen verfügbar. Besonders relevant sind Loxone Modbus Tree, Loxone Hörmann Tree sowie die AC-Control-Tree-Varianten, zum Beispiel AC Control Tree for Gree, AC Control Tree for Daikin S21, AC Control Tree for LG und AC Control Tree for Mitsubishi Electric.

Air bleibt sinnvoll, wenn nachgerüstet wird oder Leitungen kaum möglich sind. Tree spielt seine Stärke aus, wenn ohnehin geplant, verkabelt und dokumentiert wird. Genau deshalb passt diese Produktneuheit gut in professionelle Projekte: weniger Funkabhängigkeit, klare Topologie, einfache Einbindung in den Miniserver und eine saubere Basis für Automationen.

Für smarthome-beleuchtung.de ist die Meldung auch deshalb relevant, weil Licht, Klima, Energie und Zugang in echten Projekten selten getrennte Inseln sind. Ein Loxone-System steuert nicht nur Leuchten. Es verbindet Präsenz, Taster, Helligkeit, Raumklima, Verschattung, Energieverbrauch, Alarm und Szenen. Die neuen Tree-Produkte erweitern genau diesen Systemgedanken.

AC Control Tree: Klimageräte intelligent einbinden

Mit AC Control Tree lassen sich laut Loxone Klimageräte verschiedener Hersteller in die Gebäudeautomation einbinden. Im Shop sind dafür mehrere Varianten verfügbar, etwa Loxone AC Control Tree for Gree, Loxone AC Control Tree for Daikin P1P2, Loxone AC Control Tree for Daikin S21, Loxone AC Control Tree for LG, Loxone AC Control Tree for Toshiba, Loxone AC Control Tree for Panasonic, Loxone AC Control Tree for Mitsubishi Electric, Loxone AC Control Tree for Mitsubishi Heavy Industries und Loxone AC Control Tree for Sinclair. Damit wird die Klimaanlage nicht mehr als separates Gerät betrachtet, sondern als Teil des Raumklimas.

Der Nutzen liegt in der Kombination. Eine Klimaanlage kann auf Präsenz, Zeitprogramme, Raumtemperatur, Fensterkontakte und Energiezustand reagieren. Ist niemand im Raum, muss nicht aggressiv gekühlt werden. Ist ein Fenster offen, sollte die Klimatisierung pausieren. Wird eine PV-Anlage oder ein Energiemanagement genutzt, kann Kühlung oder Heizen in ein größeres Konzept eingebunden werden.

Für Wohnhäuser ist das vor allem im Schlafzimmer, Homeoffice, Dachgeschoss und offenen Wohnbereichen interessant. In Gewerbeobjekten kommen Besprechungsräume, Praxen, Studios, Bürozonen und Gastronomie dazu. Entscheidend ist aber die Planung: Klimaregelung wird dann gut, wenn Sensorik, Raumzonen und Bedienlogik klar festgelegt sind. Eine reine App-Anbindung reicht selten aus.

Loxone AC Control Tree zur intelligenten Steuerung von Klimageraeten

Modbus Tree: offene Schnittstelle für Wärmepumpe, Zähler und Speicher

Loxone Modbus Tree ist wahrscheinlich die technisch vielseitigste Neuheit. Laut Loxone bindet das Modul ein Gerät mit Modbus-RTU-Schnittstelle ein. In der Praxis sind das häufig Wärmepumpen, Energiezähler, Batteriespeicher, Lüftungsanlagen oder andere technische Systeme.

Der Vorteil liegt in der dezentralen Einbindung. Statt alles zentral in der Verteilung zusammenzuführen, kann ein Modbus-RTU-Gerät näher am Einsatzort in die Loxone-Welt gebracht werden. Loxone weist in der Knowledge Base darauf hin, dass passende Vorlagen aus der Loxone Library importiert werden können. Das ist für Installateure wichtig, weil Modbus ohne saubere Register, Datentypen und Adressen schnell unübersichtlich wird.

Für Kunden ist die Übersetzung einfacher: Modbus Tree kann technische Geräte sichtbar und automatisierbar machen. Eine Wärmepumpe liefert Werte, ein Zähler zeigt Verbrauch, ein Speicher meldet Zustand. Daraus entstehen Regeln, Visualisierung und bessere Entscheidungen. Gerade in modernen Gebäuden, in denen Licht, Beschattung, PV, Heizung und Lüftung zusammenspielen sollen, ist diese Schnittstelle wertvoll.

Waermepumpe als Beispiel fuer Modbus Tree Integration in Loxone

Was bei Modbus in der Planung wichtig ist

Modbus ist stark, aber nicht magisch. Die Loxone-Dokumentation nennt typische Fehlerbilder wie keine Antwort, CRC-Fehler, falsche IO-Adresse, unerwartete Antwort oder ungültige Datenwerte. Dahinter stecken oft Verdrahtung, Adressierung, Abschlusswiderstand, Baudrate, Parität oder eine falsche Interpretation der Register.

Genau deshalb sollte Modbus nicht erst auf der Baustelle nebenbei geklärt werden. Vorher muss bekannt sein, welches Gerät eingebunden wird, welche Daten benötigt werden, ob es eine Loxone-Library-Vorlage gibt und wer die Verantwortung für Parametrierung und Inbetriebnahme trägt. Bei Wärmepumpen, Speichern und Energiezählern lohnt sich eine kurze Schnittstellenprüfung vor der Bestellung.

Für Lichtprojekte ist Modbus indirekt relevant. Wenn Energie und Raumklima sauber im System liegen, lassen sich auch Licht- und Verschattungsszenen intelligenter betreiben. Ein Haus kann zum Beispiel bei Abwesenheit anders beschatten, kühlen und beleuchten als bei Präsenz. Das ist der Unterschied zwischen einzelnen smarten Produkten und echter Gebäudeautomation.

Loxone Modbus Tree Schnittstellenmodul fuer Modbus RTU Geraete

Hörmann Tree: Garagentore robuster integrieren

Mit Loxone Hörmann Tree bringt Loxone eine kabelgebundene Ergänzung zur bestehenden Hörmann-Integration. Laut Loxone erfolgt die Anbindung über das Hörmann Communications Protocol, bidirektional, in Echtzeit und kompatibel mit aktuellen Antriebsgenerationen. Wichtig ist dabei der Rückkanal: Das Tor meldet seinen Status zurück.

Das klingt nach Komfort, ist aber auch Sicherheits- und Automationslogik. Ein Smart Home sollte wissen, ob das Garagentor offen, geschlossen oder in Bewegung ist. Nur dann sind sinnvolle Regeln möglich: Alarm scharf schalten, wenn das Tor geschlossen ist. Licht in Garage und Einfahrt aktivieren, wenn das Tor öffnet. Abwesenheitsszenen blockieren, wenn ein Zugang offen steht. Benachrichtigung senden, wenn das Tor ungewöhnlich lange offen bleibt.

Die kabelgebundene Tree-Variante passt besonders zu Neubau, Garage im Haus, Technikräumen und Projekten, in denen Zuverlässigkeit wichtiger ist als Nachrüstkomfort. Wer ohnehin Loxone Tree plant, kann Garagentor, Licht, Präsenz, Alarm und Zutritt in einem Konzept denken.

Loxone Hoermann Tree Modul fuer kabelgebundene Garagentor Integration

Tree oder Air: Welche Variante ist sinnvoll?

Die neuen Produkte bedeuten nicht, dass Air falsch wäre. Air ist weiterhin sinnvoll, wenn Bestandsgebäude erweitert werden, wenn keine Busleitung liegt oder wenn ein einzelnes Gerät ohne größeren Eingriff angebunden werden soll. Tree ist dagegen stark, wenn Leitungen planbar sind und das System langfristig dokumentiert werden soll.

Als Faustregel gilt: Im Neubau und bei Kernsanierung zuerst Tree prüfen. In der Nachrüstung zuerst die bauliche Realität prüfen. Für kritische Funktionen wie Klima, Energie, Garagentor, Zutritt oder Sicherheit ist eine kabelgebundene Lösung oft die ruhigere Wahl. Bei Komfortfunktionen oder schwer erreichbaren Stellen kann Air praktischer sein.

Wichtig ist die Systemplanung. Ein Loxone-Projekt sollte nicht aus zufällig gekauften Einzelteilen entstehen. Besser ist eine Struktur nach Gewerken: Licht und Szenen, Raumklima, Beschattung, Energie, Zugang, Sicherheit und Visualisierung. Die neuen Tree-Produkte machen diese Struktur leichter, weil weitere Schnittstellen direkt in die kabelgebundene Ebene wandern.

Was bedeutet das für Lichtplanung?

Auf den ersten Blick haben AC Control Tree, Modbus Tree und Hörmann Tree wenig mit Beleuchtung zu tun. In der Praxis ist die Verbindung deutlich enger. Gute Lichtsteuerung reagiert auf Präsenz, Tageszeit, Helligkeit, Raumfunktion und Szenen. Sobald Klima, Energie und Zugang im selben System liegen, werden diese Szenen wertvoller.

Beispiel Wohnhaus: Beim Nachhausekommen öffnet sich das Garagentor, die Einfahrt und Garage werden beleuchtet, der Flur schaltet auf eine Abendstimmung, die Klimatisierung läuft nicht gegen ein offenes Fenster, und der Energieverbrauch bleibt sichtbar. Beispiel Homeoffice: Präsenz, Temperatur, CO2 und Lichtstimmung arbeiten zusammen, statt einzeln bedient zu werden. Beispiel Gewerbe: Besprechungsräume schalten Licht, Klima und Beschattung automatisch nach Nutzung.

Für die Produktauswahl heisst das: Leuchten sollten nicht isoliert geplant werden. Wer Loxone Lichtsteuerung nutzt, sollte Dimmung, Sensorik, Taster, Präsenzmelder, Raumklima und Energie früh mitdenken. Passende 24V-Leuchten und LED-Stripes lassen sich dann in Szenen einbinden, statt nur geschaltet zu werden.

Kauf- und Planungsempfehlung

Wer gerade ein Loxone-Projekt plant, sollte die neuen Tree-Produkte als Anlass nehmen, die Schnittstellenliste zu prüfen. Gibt es Klimageräte, die integriert werden sollen? Gibt es eine Wärmepumpe, einen Energiezähler, eine Lüftungsanlage oder einen Speicher mit Modbus RTU? Soll das Garagentor in Alarm, Beleuchtung und Abwesenheitsszenen eingebunden werden? Wenn ja, gehören diese Punkte in die Elektro- und Smart-Home-Planung.

Für private Bauherren ist wichtig: Nicht jedes neue Produkt muss automatisch in jedes Haus. AC Control Tree lohnt sich, wenn Split-Klima oder kompatible Klimageräte vorgesehen sind. Modbus Tree lohnt sich, wenn konkrete Geräte mit Modbus-RTU-Schnittstelle relevante Daten liefern oder gesteuert werden sollen. Hörmann Tree lohnt sich, wenn ein kompatibler Hörmann-Antrieb robust in Loxone eingebunden werden soll.

Für Installateure und Planer ist die Botschaft klarer: Mehr Gewerke lassen sich direkt auf Tree abbilden. Das reduziert Sonderlösungen und macht Projekte besser wartbar. Trotzdem bleibt die Dokumentation entscheidend. Gerade Modbus braucht klare Register, Adressen und Verantwortlichkeiten. Sinnvoll ist außerdem ein kurzer Abnahmepunkt nach der Inbetriebnahme: Welche Werte werden angezeigt, welche Automationen greifen darauf zu, und wie erkennt der Betreiber später eine Störung? Diese Fragen sparen im Alltag viel Suchaufwand und machen die Installation für Wartung und Erweiterung nachvollziehbar.

Fazit: Kleine Module, großer Systemnutzen

Die neuen Loxone Tree-Produkte sind keine spektakulären Showroom-Leuchten. Ihr Wert liegt tiefer im System. AC Control Tree bringt Klimageräte näher an Präsenz, Energie und Raumlogik. Modbus Tree öffnet den Weg zu Wärmepumpen, Zählern, Speichern und anderen technischen Geräten. Hörmann Tree macht Garagentore zu einem verlässlicheren Teil von Zutritt, Alarm und Beleuchtung.

Für hochwertige Smart-Home-Projekte ist genau das entscheidend. Komfort entsteht nicht, weil jedes Gerät eine eigene App hat. Komfort entsteht, wenn das Gebäude Zusammenhänge erkennt und passende Szenen automatisch ausführt. Die neuen Tree-Produkte erweitern diese Möglichkeiten und machen Loxone-Projekte planbarer.

Quellen

Autor: Smart Home Beleuchtung Redaktion

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